Was muss ich tun, damit ich nicht der KESB ausgeliefert bin! Persönliche Vorsorge für den Fall der Urteilsunfähigkeit.

Referent/in: Lucien Brühlmann, Behördenmitglied der KESB, in Ausbildung zum

MAS Sozialarbeit und Recht, nebenamtliche Beratungstätigkeit als Inhaber Brühlmann Beratungen

Ort: Jakob-und-Emma-Windler-Saal des Bürgerasyls

Inhalt: Seit 2013 bestimmt das neue Erwachsenenschutzrecht welche Massnahmen von der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) angeordnet werden können. Die KESB sind seit einiger Zeit regelmässig in den Schlagzeilen und es wird rege über deren Aufhebung diskutiert. Das neue Erwachsenenschutzrecht enthält nicht nur Bestimmungen über behördliche Massnahmen sondern beschreibt auch, welche Möglichkeiten man im Rahmen der persönlichen Vorsorge für die Urteilsunfähigkeit hat und welche Massnahmen von Gesetzes wegen für urteilsunfähige Personen bestehen.

Im Rahmen dieses Referates lernen Sie die verschiedenen Möglichkeiten der persönlichen Vorsorge wie den Vorsorgeauftrag und die Patientenverfügung kennen. Zudem erfahren Sie auch welche Vertretungsmöglichkeiten von Gesetzes wegen bestehen. Fragen wie: „Muss ich für meine Urteilsunfähigkeit vorsorgen“, „was enthält ein Vorsorgeauftrag“, „wie ist ein Vorsorgeauftrag abzuschliessen“ oder „was macht ein Arzt, wenn keine Patientenverfügung vorhanden ist“ werden praxisnah beantwortet. Nach dem Kurs sollten die Teilnehmer ihre persönliche Situation einschätzen können und entscheiden, ob persönliche Vorsorge für die Urteilsunfähigkeit in ihrem Fall nötig ist.

Datum: 14.3.2017 19.30 Uhr

Kosten: Freiwilliger Unkostenbeitrag